Nach der Arbeit
Die Durchdringung des “Kolonialen” in der Dortmunder Alltagswelt
Wie wird das/der/die Fremde zum Eigenen gemacht – und/oder: Wie wird das Fremde abgestoßen? In der Dortmunder Alltagswelt begann bereits vor, aber spätestens mit Beginn des unmittelbaren deutschen Kolonialismus die mentale “Verarbeitung” des kolonialen Fremden.
Zum Beispiel im Karneval: Daniel Defoes Romanfigur Robinson Crusoe wurde im Dortmunder Karneval für ein Bühnenstück aktualisiert (Schirmfabrikant, Afrika) und “übersetzt” in
“Robinson Kruse, Schirmfabrikant aus Dortmund, unter den Wilden auf einer Insel in Afrika”.
Die vielleicht erste Karnevalsfigur, die mit exotischer Ferne, kolonialer Eroberung und dem sogenannten „Zivilisierungsauftrag“ kokettierte. Andere folgten: “drei Solo-Kaffern aus Sennegambien. Einzig in ihrer Art” (1879), “der kameruner Schnellbildhauer” (1890), “Neu! Neu! Die Reise von Dortmund nach Kamerun” (1890), die “Komische Pantomime: Die wilde Jagd auf Indianer” (1890). Kurz darauf wurden dann auch die deutschen Kolonialkriege in China und Deutsch-Südwestafrika im Karneval “verarbeitet” und 1906 folgte dem Programmpunkt “Das Bombardement der Reinoldi-Insel” die “gescheiterte Marocco-Konferenz”, die stattfindet unter”persönlicher Teilnahme des Fez von Marocco mit seinem Stabe, Haremsdamen, Eunuchen, Muselmänner, Franzosen, Indianer, Bauern aus dem Münsterland … Karnevals-Kostüme leihweise im Lokal”. Kolonialpolitische Themen, die einen größeren Teil der Bevölkerung bewegten (bei der Marokko-Konferenz ging es ganz wesentlich um den Zugriff auf marokkanische Eisenerze für die Stahlindustrie des Ruhrgebiets!), lassen sich quasi umgehend im Karneval widerfinden.
Über Karneval hinaus: Die Werbung für die deutsche Kolonialpolitik wurde realisiert in Form von kolonialen Deklamationen zum Kaisergeburtstag, Ausstellungen von Kolonialliteratur in der Stadtbibliothek, Festumzügen (z.B. Sedantag), Plakaten, Zirkusvorstellungen, neuen Lebensmitteln, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Rede- und Zeitungsbeiträgen, Völkerschauen, Kirmessen, Firmenreklame etc, und auch über Informationsveranstaltungen. Nur selten darf man die Einverleibung des Fremden mehr als nur sprichwörtlich verstehen, z.B. wenn mitten im deutschen Kolonialkrieg in China das erste asiatische Restaurant in Dortmund eröffnet wurde.
Es waren zahlreiche und ganz unterschiedliche Akteure in Dortmund, die von sich aus und ohne einen zentral gesteuerten “Kreuzzug der Erziehung zum kolonialen Verständnis” fleißig die Phantasiewelt imperialer und kolonialer Größe erträumten, aber auch praktisch viel dafür taten, koloniale Bestrebungen zu unterstützen. Der projizierte “Platz an der Sonne” wurde dabei gegen die ganz konkreten Bestrebungen nach gerechter Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum instrumentalisiert. Mitunter lag der proletarische Blick auf die Welt (“Die da oben, wir hier unten”) überkreuz mit dem kolonialen Blick (“Wir hier oben, die da unten”). Und mancher, der hier in der gesellschaftlichen Skala eher “unten” stand, definierte sich unter Zuhilfenahme eines kolonial-rassistischen “Wir hier oben” zum Herrenmenschen um.
Aber nicht nur “nach der Arbeit”: Spätestens zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete die Kolonial- und Weltmachtpolitik des Deutschen Reiches das inhaltliche Zentrum der politischen Bildung und Erziehung in den verschiedenen Fächern der Schule. Die neue Staatsbürgerkunde vermittelte den “Platz an der Sonne” und zahlreiche Initiativen imperialistischer Interessenverbände, wie zum Beispiel die Deutschen Kolonial-Gesellschaft oder der Flottenverein, unterstützten entsprechende pädagogische Bemühungen. Die bedeutendste überregionale Initiative der Abteilung Dortmund der Deutschen Kolonial-Gesellschaft war die Forderung nach Einrichtungen für Lehrstühle in Erdkunde, denn, so die Begründung, die Lehrerausbildung müsse bezüglich der Kolonien dringend verbessert werden, um den Schülern das neue, größere Deutschland zu vermitteln.
Alle mussten sich weiterbilden, um Orientierung im kolonialen Deutschland zu finden. Sogar Sozialdemokraten! Die erste kolonialkritische, sozialdemokratische Informationsveranstaltung fand statt zum Thema “die deutsche Seeräuberpolitik in China”. Bald danach wurden die ersten Partei-internen Fortbildungen in den Ortsvereinen angeboten zum Thema: “Kolonialismus, Kapitalismus und Imperialismus”.
Demnächst finden Sie hier weitere Informationen, wie in der Kolonialprovinz Dortmund der “koloniale Blick” auf die Welt entstand.
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Dortmund heute vor ... Jahren
- Traumwelt von 1001 NachtTraumwelt von 1001 Nacht
04.-15.03.1875, im Kühn‘schen Saale. Salon Agoston. „The Fakir, ein in orientaler Pracht und Eleganz ausgeführtes Stück aus 1001 Nacht.“ - Kolonialverein HördeKolonialverein Hörde
12.03.1927: Versammlung des „Kolonial- und Schutztruppenvereins Hörde". "Ehemalige Schutztruppler, Ostasiaten, Marineangehörige, sowie Kolonialfreunde, welche dem Verein beitreten wollen, werden gebeten, ihren Beitritt schriftlich den Herren Alfred Lessing, Hörde, Hermannstraße 93, oder P. Weß daselbst, Wiesenstr. 56, mitzuteilen." - Amazonenkorps von DahomeyAmazonenkorps von Dahomey
05. - 15.03.1898, Reichshallen-Theater, Westenhellweg 123. „Amazonenkorps von Dahomey, 43 wilde Weiber“, 58 Personen, Weiber, Männer und Kinder, unter Kommando und Anführung der Oberkriegerin Amazone Bandja und des Oberkriegers Alfa. - Interesse an Süd-Brasilien?Interesse an Süd-Brasilien?
12.03.1907: Vortrag von Pfarrer Hoppe, früher Pfarrer und Reiseprediger in Brasilien zu „Welches Interesse haben wir Deutsche an Süd-Brasilien?“ Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft. - Missionsfest DorstfeldMissionsfest Dorstfeld
12.03.1911: Missionsfest in Dorstfeld mit Missionar Gottschalk aus China.
Koloniale Veranstaltungen in Dortmund
- 13. März
- Reichskolonialbund KörneReichskolonialbund Körne
13.03.1938: Werbeabend für den Reichskolonialbund. Der Ortsverband Körne-Wambel veranstaltet im Saale Risse einen kolonialen Werbeabend. Es spricht Kreisverbandsredner Pg. Thurig über Deutschlands koloniale Forderung. - Traumwelt von 1001 NachtTraumwelt von 1001 Nacht
04.-15.03.1875, im Kühn‘schen Saale. Salon Agoston. „The Fakir, ein in orientaler Pracht und Eleganz ausgeführtes Stück aus 1001 Nacht.“ - Scharzer Kellner 1890Scharzer Kellner 1890
13.03.1890: Reichshallen-Theater am Westenhellweg 123. Von der „Wakamba-Ne*er-Karawane“, die im Dezember 1889 in den Reichshallen gastierte, ist ein Mitglied in Dortmund geblieben und arbeitetet in den Reichshallen als Kellner im Livree. "Dieser 25jährige Afrikaner, der jetzt auf den Namen Josef hört, ist augenscheinlich weniger gefährlich veranlagt, als damals die Unternehmer behaupteten. Ein ruhiges Leben scheint ihnen besser zu gefallen, als die stete Wanderschaft.“ - Bericht über PalästinaBericht über Palästina
13.03.1943: "Tatsachenbericht über Palästina". Vortrag von Karl Koassak-Rahtenau (Wien) in der Volksbildungsstätte Dortmund über „Juden, Engländer und Araber in Palästina“. - Amazonenkorps von DahomeyAmazonenkorps von Dahomey
05. - 15.03.1898, Reichshallen-Theater, Westenhellweg 123. „Amazonenkorps von Dahomey, 43 wilde Weiber“, 58 Personen, Weiber, Männer und Kinder, unter Kommando und Anführung der Oberkriegerin Amazone Bandja und des Oberkriegers Alfa. - Koloniales im Haus der JugendKoloniales im Haus der Jugend
13.03.1935: Schulungsabend der kolonialen Arbeitsgemeinschaft des Reichskolonialbundes, Ortsverband Dortmund, im Haus der Jugend. „Die Teilnahme an dem Schulungskursus ist für alle Volksgenossen kostenlos. Deutsche Volksgenossen, Kolonien sind Außenwerke der deutschen Wirtschaft. Eigener Kolonialbesitz sichert die Einfuhr von Rohstoffen ohne die Notwendigkeit, Devisen dafür an das Ausland hingeben zu müssen. Deutsche Volksgenossen, kämpft mit für die Rückgabe der uns widerrechtlich geraubten Kolonien; kämpft mit für die Wiederherstellung unserer kolonialen Ehre und Gleichberechtigung. Werdet Mitglied des Reichskolonialbundes! Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Reichskolonialbundes Ortsverband Dortmund, Märkische Str. 26, Tel. 27723." - Kolonialbund LöttringhausenKolonialbund Löttringhausen
13.03.1938: Kolonialabend des Ortsverbands Dortmund-Löttringhausen des Reichskolonialbundes im Lokal Schlotjunker, Hagenerstr. 411. Ehrenabordnung des Kolonialkriegerbundes marschierte mit Fahne ein. Ausgehend von den Ereignissen in Österreich, betonte der Ortsverbandsleiter Schlotjunker, daß Deutschland unbedingt seine Kolonien zurück haben müsse. Kreisverbandsredner Assessor Becker sprach über „Versailler Schanddiktat“, „Raub der Kolonien“, „Kolonialschuldlüge“ und „Anhänglichkeit der Schwarzen“. Filme: „Die deutschen Pflanzer am Kamerunberg“ und „Bantu weiß nichts von Europa“. - Kolonialjugend HördeKolonialjugend Hörde
13.03.1933: Eltern- und Werbeabend des Bundes Deutscher Kolonial-Jugend, 151. Feldschaft „Dr. Seitz“. Feldschaftsführer Schnautz begrüßte die Abordnungen der Hindenburg-Jugend, der Hitler-Jugend, der SA und SS. „Die Ziele des Bundes liefen nicht nur darauf hinaus, die überseeischen Kolonien wiederzugewinnen, nein, auch der deutsche Osten, der so schmählich geraubt worden sei, müsse dem deutschen Vaterland wieder einverleibt werden.“
- Reichskolonialbund KörneReichskolonialbund Körne
- 14. März
- Alldeutsche und MarokkoAlldeutsche und Marokko
14.03.1910: Die Ortsgruppe Dortmund des Alldeutschen Verbands hielt seine diesjährige Hauptversammlung ab. Anzahl der Mitglieder von 116 auf 140 gestiegen. Versammlung mißbilligte entschieden die bisherige Verhandlung der Mannesmann-Angelegenheit durch die Regierung und forderte tatkräftige Wahrung der deutschen Rechte in Marokko. - Amazonenkorps von DahomeyAmazonenkorps von Dahomey
05. - 15.03.1898, Reichshallen-Theater, Westenhellweg 123. „Amazonenkorps von Dahomey, 43 wilde Weiber“, 58 Personen, Weiber, Männer und Kinder, unter Kommando und Anführung der Oberkriegerin Amazone Bandja und des Oberkriegers Alfa. - Traumwelt von 1001 NachtTraumwelt von 1001 Nacht
04.-15.03.1875, im Kühn‘schen Saale. Salon Agoston. „The Fakir, ein in orientaler Pracht und Eleganz ausgeführtes Stück aus 1001 Nacht.“ - Deutsche Rechte in MarokkoDeutsche Rechte in Marokko
14.03.1910: Die Ortsgruppe Dortmund des Alldeutschen Verbands „mißbilligte entschieden die bisherige Verhandlung der Mannesmann-Angelegenheit durch die Regierung. Tatkräftige Wahrung der deutschen Rechte in Marokko.“ - Bilder aus OstafrikaBilder aus Ostafrika
14.03.1899: Versammlung des Frauen- und Jungfrauenmissionsvereins der evangelischen Mariengemeinde im Gemeindehause. Es werden 43 Bilder aus Kisserawe und Dar es Salaam gezeigt. (zugleich Spendensammlung für die hungernden schwarzen Brüder in Ostafrika) - Deutsch-SüdwestafrikaDeutsch-Südwestafrika
14.03.1902: Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft mit Professor Dr. Schenk über Deutsch-Südwestafrika - Ostafrikanische ZentralbahnOstafrikanische Zentralbahn
14.03.1900: „Ostafrikanische Zentralbahn“. Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft mit Hauptmann a.D. Leue. Vortrag mit Lichtbildern. - Urwaldpfarrer in BrasilienUrwaldpfarrer in Brasilien
14.03.1912: Vortragsabend mit Pfarrer Hoppe über „Auf den Spuren eines Urwaldpfarrers zu den deutsch-evangelischen Glaubensgenossen in Brasilien". Gustav-Adolf-Männer- und Frauenverein.
- Alldeutsche und MarokkoAlldeutsche und Marokko
- 15. März
- Stadttheater DortmundStadttheater Dortmund
15.03.1936: Indische Tänzer im Stadttheater Dortmund. Gastspiel des indischen Balletts Menaka. - Amazonenkorps von DahomeyAmazonenkorps von Dahomey
05. - 15.03.1898, Reichshallen-Theater, Westenhellweg 123. „Amazonenkorps von Dahomey, 43 wilde Weiber“, 58 Personen, Weiber, Männer und Kinder, unter Kommando und Anführung der Oberkriegerin Amazone Bandja und des Oberkriegers Alfa. - Traumwelt von 1001 NachtTraumwelt von 1001 Nacht
04.-15.03.1875, im Kühn‘schen Saale. Salon Agoston. „The Fakir, ein in orientaler Pracht und Eleganz ausgeführtes Stück aus 1001 Nacht.“ - SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Koloniale JugendgruppeKoloniale Jugendgruppe
09.10.1933: Generalversammlung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft im Dortmunder Lindenhof. Die weibliche Jugendgruppe des Frauenbundes hat inzwischen 45 Mitglieder. „In regelmäßigen Zusammenkünften wird unter ständiger Belebung der kolonialen Ziele nutzbringend genäht.“ - Dankschreiben BurenpräsidentDankschreiben Burenpräsident
15.03.1902: Dankschreiben Präsident Krügers (Transvaal) aus dem Exil an das Dortmunder Rote Kreuz für Burenspende. - "Das heutige Südwestafrika""Das heutige Südwestafrika"
15.03.1928: Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Dortmund, im großen Saale der Gesellschaft Casino. Redner ist Geheimrat Böhmer, Neubabelsberg bei Berlin, „früher langjähriger Bezirksamtmann in Lüderitzbucht und erst kürzlich von einer längeren Reise durch unsere ehemalige Kolonie in die Heimat zurückgekehrt ist“. - Ruhrbesetzung kolonial?Ruhrbesetzung kolonial?
15.03.1923: Die KPD-Reichstagsabgeordnete Klara Zetkin wird bei der Einreise in das besetzte Ruhrgebiet an der Grenze in Dortmund-Scharnhorst "von den Franzosen aus dem Zuge heraus verhaftet". Auf dem Bezirksparteitag der KPD sagt sie später: „Die Ruhrbesetzung ist ein erster militärischer Vorstoß zur Verwandlung Deutschlands in eine Kolonie.“ Die KPD wehre sich gegen Herabdrückung Deutschlands in einen Kolonialstaat. - Mission auf SumatraMission auf Sumatra
15.03.1903: Missionsfest der evangelischen Gemeinden St. Petri und (Dortmund-) Hörde mit Missionar Culemann aus Sumatra. "Im Anschluß an das Fest findet die Verlosung der von den Vereinen gearbeiteten bzw. ihnen geschenkten Sachen statt." - Reichskolonialbund EvingReichskolonialbund Eving
15.03.1939: Reichskolonialbund, Ortsgruppe Dortmund-Eving. Vortrag von Pg. Thurig über „Deutschlands Forderung auf Rückgabe seiner Kolonien“. „Niemals wird Deutschland auf Rückgabe seiner Kolonien verzichten“. - KamerunKamerun
15.03.1939: Reichskolonialbund Dortmund-Ost. Vortrag Pg. Dr. Schmiedel über „Kameruns Erwerbung und Verteidigung“. Außerdem "Film: Deutsche Kulturarbeit in Kamerun". - Warum Kolonien?Warum Kolonien?
15.03.1934: Werbeanzeige des Ortsverbands Dortmund des Reichskolonialbundes in der „Dortmunder Zeitung“. „Warum Kolonien? Kolonien – fördern die Volksernährung.“ - Rassenhygiene und JapanRassenhygiene und Japan
Time: 00:00
15.03.1937: „Asienforscher Walther Stötzner sprach in der Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene, Ortsgruppe Dortmund. Der Saal war vollbesetzt. „Der Sieg Japans über Rußland von 1904 brachte einen Wendepunkt in der Geschichte der Rassenbewegung der Welt. Das kleine Japan besiegte das zahlenmäßig stärkste weiße Volk. Alle farbigen Völker der Welt begannen aufzuhorchen. Immer, wenn die weißen Völker durch ihre Zerwürfnisse unter sich gebunden waren, setzte Japan seinen Vormarsch auf dem Festland fort. Der Redner schloß damit, daß Japan militärisch unangreifbar ist und auch nicht auszuhungern sei. Der japanische Nationalcharakter sei die Triebkraft des Reiches im Fernen Osten.“ at 00:00
- Stadttheater DortmundStadttheater Dortmund
- 16. März
- SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Evangelische ChinakämpferEvangelische Chinakämpfer
16.03.1902: „Erinnerungen eines Chinakämpfers“ im Evangelischen Gesellenverein Dortmund. - Kolonialjugend HördeKolonialjugend Hörde
16.03.1930: Die Koloniale Jugend-Abteilung "Dr. Seitz", Hörde, besucht einen Vortrag von General von Lettow-Vorbeck in Westhofen. - Asiatische FürstenhöfeAsiatische Fürstenhöfe
16.-18.03.1910: Lichtbildervortrag: „Bilder von asiatischen Fürstenhöfen“ im Gewerbeverein. - Kolonien und VolkswirtschaftKolonien und Volkswirtschaft
16.03.1911: Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft mit Direktor Oehlerking über „Die Bedeutung unserer Kolonien für die heimische Volkswirtschaft“.
- SomalitruppeSomalitruppe
- 17. März
- Koloniale FrüchteKoloniale Früchte
17.03.1936: Sonderschau tropischer Früchte im Naturwissenschaftlichen Museum in der Balkenstraße. „Noch eine andere wichtige Aufgabe hat die Sonderschau, die nämlich, den kolonialen Gedanken wieder wachzurufen und in weite Kreise der Bevölkerung zu tragen. Deutschland braucht Kolonien. Aus den Bildern im Flur und den Zusammenstellungen kolonialer Erzeugnisse, die das Museum der Freundlichkeit der hiesigen Stelle des Reichskolonialbundes verdankt, mag jedem diese Notwendigkeit klar werden.“ - "Für die Chinakämpfer""Für die Chinakämpfer"
17.03.1901: Gelegenheit, "für unsere Brüder, welche im fernen China für die Ehre unseres Vaterlandes kämpfen, ein kleines Opfer zu bringen". Wohltätigkeitsvorstellung des dramatischen Vereins „Nordstern“ im Gewerbeverein für die Chinakrieger. - SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - China-VortragChina-Vortrag
17.03.1895: China-Vortrag im Evangelischen Arbeiter-Verein Dortmund. - Verkehrsmittel in OstafrikaVerkehrsmittel in Ostafrika
17.03.1897: Veranstaltung der Deutschen Kolonialgesellschaft „Die Verkehrsmittel in Ostafrika und die Ziele der deutsch-ostafrikanischen Landwirtschafts-Gesellschaft“. Vortrag von Herrn von Bülow. Kölnischer Hof. - Missionar Lombeck aus SumatraMissionar Lombeck aus Sumatra
17.03.1912: Winter-Missionsfest in Dorstfeld, zugleich Jahresfest des Missions-Frauenvereins, mit Missionar Lombeck aus Sumatra. - Deutschlands KolonienDeutschlands Kolonien
17.03.1901: Vortrag von Pastor Schürmann im Evangelischen Abeiterverein Dortmund-Huckarde: „Deutschlands Kolonien“ - Missionar Meyer aus HererolandMissionar Meyer aus Hereroland
17.03.1901: Missionsfest in Dortmund-Hombruch mit Missionar Meyer aus Otjimbingue, Hereroland (Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia) - Afrikaner-Dorf am HansaplatzAfrikaner-Dorf am Hansaplatz
17.-24.03.1913: "Afrikaner-Dorf, 40 Wilde" im Reinoldushof, Hansaplatz. "40 Somalier, Handwerkerstraße". Mittwochnachmittag Schüler-Vorstellung.
- Koloniale FrüchteKoloniale Früchte
- 18. März
- SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Armenische StickereienArmenische Stickereien
18. - 20.03.1903: „Wie blinkt es und glitzert es jetzt im Saal des Gewerbehauses, wenn durch die buntbemalten Fensterscheiben der Frühlingssonne Strahlen ins Zimmer scheinen und von den tausend und abertausend goldenen zu den silbernen Fäden huschen, da auf buntfarbiger, duftiger Seide, dort auf schweren Smyrnateppichen verweilen. Wahrlich, ein prunkvoll-kostbar Farbenspiel bietet die Ausstellung armenischer Handstickereien. (…) Man möge aber nicht nur hingehen und anstaunen, was Menschenhände zu Wege gebracht haben, nein, man möge auch nicht vergessen, daß arme, abgemagerte Finger hungernder armenischer Witwen und Waisen all die Millionen Nadelstiche getan, dann wird man auch gerne in den Beutel greifen und da ein Deckchen, dort eine Wanddekoration erstehen. Vielen armenischen Witwen und Waisen würde dadurch ihre Not, ihre bittere Not gelindert werden." - Film aus der ArmeniermissionFilm aus der Armeniermission
18.03.1930: In der evangelischen Gemeinde Dortmund-Husen wird ein aus der Armeniermission gezeigt. Damit „soll der Gemeinde die Verfolgung und Not der Armenier“ bekannt gemacht werden. Die deutsche Orientmission reist mit diesem Filmwerk durch ganz Deutschland. Die Vorführer des Films bringen von Armeniern hergestellte käufliche Handarbeiten mit. Am Nachmittag soll eine Kindervorstellung stattfinden mit dem Thema „Eine Reise in den Orient“. - Für armenische WitwenFür armenische Witwen
18.-20.03.1903: Ausstellung orientalischer Strickarbeiten zum Besten der armenischen Witwen, Oberer Saal des Gildenhauses. „Dieselbe hatte in andern Städten wie Hamburg, Bremen und in den letzten Wochen in Hamm zahlreichen Besuch angelockt. Der Eintritt ist auf 25 Pfennig für die Person festgesetzt.“ - Für Sacco und VanzettiFür Sacco und Vanzetti
18.03.1926: Protest-Resolution der Arbeiterbörse Groß-Dortmund (Anarcho-Syndikalisten), "Für die Freilassung von Sacco und Vanzetti"
- SomalitruppeSomalitruppe
- 19. März
- Reichskolonialbund KörneReichskolonialbund Körne
19.03.1938: Erster kolonialer Werbeabend des Ortsverbands Körne-Wambel des Reichskolonialbundes im Lokal Risse, Körner Hellweg. Vortrag Kreisfachredner Pg. Thurig anhand eigener Lichtbilder aus Deutsch-Südwest-Afrika. „Mehr als einmal hat der Führer erklärt, daß wir als Volk ohne Raum und ohne genügende Rohstoffe niemals auf die Herausgabe der uns geraubten Kolonien verzichten würden. „Kämpft mit uns!““ Ortsverbandsleiter Pg. Halberstadt schloß mit Sieg-Heil auf den Führer. - Reichskolonialbund HördeReichskolonialbund Hörde
19.03.1938: Veranstaltung des Ortsverbands Dortmund-Hörde des Reichskolonialbundes im Lokal Stolze, Hermannstraße. Kreisfachredner Pg. Becker spricht über „Deutschlands Anspruch auf Kolonien“ - Armenische StickereienArmenische Stickereien
18. - 20.03.1903: „Wie blinkt es und glitzert es jetzt im Saal des Gewerbehauses, wenn durch die buntbemalten Fensterscheiben der Frühlingssonne Strahlen ins Zimmer scheinen und von den tausend und abertausend goldenen zu den silbernen Fäden huschen, da auf buntfarbiger, duftiger Seide, dort auf schweren Smyrnateppichen verweilen. Wahrlich, ein prunkvoll-kostbar Farbenspiel bietet die Ausstellung armenischer Handstickereien. (…) Man möge aber nicht nur hingehen und anstaunen, was Menschenhände zu Wege gebracht haben, nein, man möge auch nicht vergessen, daß arme, abgemagerte Finger hungernder armenischer Witwen und Waisen all die Millionen Nadelstiche getan, dann wird man auch gerne in den Beutel greifen und da ein Deckchen, dort eine Wanddekoration erstehen. Vielen armenischen Witwen und Waisen würde dadurch ihre Not, ihre bittere Not gelindert werden." - SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Koloniales beim SA-Sturm 2/98Koloniales beim SA-Sturm 2/98
19.03.1939: Kolonialvortrag beim Dortmunder SA-Sturm 2/98. Im Auftrag des Reichskolonialbundes sprach Pg. Heuer über „Erlebnisse in Deutsch-Südwest“ (Heuer war Lehrer an der deutschen Schule in Windhuk 1927-1935) - Vortrag Deutsch-NeuguineaVortrag Deutsch-Neuguinea
19.03.1899: Missionsabend des Evangelischen Bundes mit Missionar Bergmann, der elf Jahre in den deutschen Schutzgebieten von Neu-Guinea tätig gewesen ist. „Anschaulich und fesselnd sprach der Redner über das Land und die Leute. Ihre Vorzüge und Fehler wurden lebendig geschildert. Auf der einen Seite ist es die Keuschheit und Nüchternheit der Bewohner, auf der anderen Seite der Hang zum Menschenfressen und zum Kindermord. Der Redner ergänzte die anschauliche Schilderung noch durch allerlei Schmuckstücke, welche er den Anwesenden zeigte. – Auch in Neuguinea hat die römische Mission gerade in das Feld der evangelischen Mission einzudringen versucht, wie sie mit Vorliebe die Arbeit evangelischer Missionare stört.“ - Missionar Kramer aus NiasMissionar Kramer aus Nias
19.03.1900: Missionsfest Petri-Nikolai mit Missionar Kramer von Nias. - Handel mit MenschenfleischHandel mit Menschenfleisch
19.03.1900: Zuzug von 200 galizischen Arbeitern, die als Bergleute auf den dem Hörder Verein gehörenden Schächten Schleswig und Holstein beschäftigt werden. Die Dortmunder Arbeiter-Zeitung kommentiert: "Dieser moderne Sklavenhandel unterscheidet sich von dem afrikanischen verzweifelt wenig." - St. Petri-Nikolai und NiasSt. Petri-Nikolai und Nias
19.03.1902: Jahresfest des evangelischen Frauen- und Jungfrauen-Missionsvereins St. Petri-Nikolai. „Missionar Fehr von der Insel Nias berichtet von seiner Tätigkeit unter den Heiden. Alle Missionsfreunde werden hiermit auf das herzlichste dazu eingeladen. An dem Kaffeetrinken teilzunehmen ist niemand gezwungen. Die Hälfte des Saales bleibt frei für diejenigen, die sich nicht daran zu beteiligen wünschen.“ - Reiseerlebnisse in AfrikaReiseerlebnisse in Afrika
19.03.1911: Vortrag von Herrn Schiller im Reinoldi-Jugendverein über Reiseerlebnisse in Afrika.
- Reichskolonialbund KörneReichskolonialbund Körne
- 20. März
- SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Armenische StickereienArmenische Stickereien
18. - 20.03.1903: „Wie blinkt es und glitzert es jetzt im Saal des Gewerbehauses, wenn durch die buntbemalten Fensterscheiben der Frühlingssonne Strahlen ins Zimmer scheinen und von den tausend und abertausend goldenen zu den silbernen Fäden huschen, da auf buntfarbiger, duftiger Seide, dort auf schweren Smyrnateppichen verweilen. Wahrlich, ein prunkvoll-kostbar Farbenspiel bietet die Ausstellung armenischer Handstickereien. (…) Man möge aber nicht nur hingehen und anstaunen, was Menschenhände zu Wege gebracht haben, nein, man möge auch nicht vergessen, daß arme, abgemagerte Finger hungernder armenischer Witwen und Waisen all die Millionen Nadelstiche getan, dann wird man auch gerne in den Beutel greifen und da ein Deckchen, dort eine Wanddekoration erstehen. Vielen armenischen Witwen und Waisen würde dadurch ihre Not, ihre bittere Not gelindert werden." - Sarrasani in WestfalenhalleSarrasani in Westfalenhalle
20.03.1929: „In der einzigartigen Westfalenhalle wird heute mit der glanzvollen Parade der 37 Nationen das diesjährige Sarrasani-Gastspiel in Dortmund, auf das ganz Westfalen mit größter Spannung wartet, beginnen. Der weite Kreis der 17-Meter-Manege wird ausgefüllt sein von den echten Sioux-Indianern, die unter ihrem Häuptling „Weißer Büffel“ erst vor wenigen Tagen aus den endlosen Prärien zu Sarrasani gestoßen sind, von Japanern, Marokkanern, Chinesen, Indern, Grufinern, Tscherkessen usw., eine Völkerschau unter einem Dach, die ihresgleichen sucht.“ - Koloniales im Haus der JugendKoloniales im Haus der Jugend
20.03.1935: Schulungsabend der kolonialen Arbeitsgemeinschaft des Reichskolonialbundes, Ortsverband Dortmund, im Haus der Jugend. „Es ist Pflicht jedes Volksgenossen, an diesem kostenlosen Schulungskurs teilzunehmen, da hier jedem Gelegenheit geboten wird, sein koloniales und politisches Wissen zu schulen.“
- SomalitruppeSomalitruppe
- 21. März
- Märchen aus 1001 NachtMärchen aus 1001 Nacht
Dortmund, um den 21.03.1904, Walhalla, Rheinische Straße. „Ein Märchen aus 1001 Nacht“. Gastspiel „Abdul Hamid aus Kairo, Hofzauberkünstler des Sultans von Marokko“. - SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Was geht in Ostasien vor?Was geht in Ostasien vor?
21.03.1930: Marine-Verein Dortmund veranstaltet im „Haus der Jugend“, Brügmannstraße, einen Werbeabend. Lichtbildervortrag von Major a.D. Rot(h)enberg, Karlsruhe, der als Angehöriger des 3. Seebatl. an der Verteidigung Tsingtaus gegen die Japaner und Engländer teilgenommen hat. Er spricht über „Tsingtaus Kampf bis zur letzten Granate“ und „Was geht heute in Ostasien vor? "Tsingtau ist das Land deutscher Tüchtigkeit und Tapferkeit im fernen Osten und darf nie verklingen." - Missionsfest HuckardeMissionsfest Huckarde
21.03.1933: Missionsfest in Dortmund-Huckarde mit Missionsinspektor Flicker (Wuppertal-Barmen). Nachfeier im evgl. Gemeindehaus; treffliche, anschauliche Bilder über die Missionstätigkeit unter den Heiden. - Mission auf NiasMission auf Nias
21.03.1900: Missionsfest in Dortmund-Hörde mit Missionar Kramer von Nias. - Borneo zum FamilienabendBorneo zum Familienabend
21.03.1909: Evangelischer Jugendverein der Reinoldi-Gemeinde veranstaltet Familienabend mit Missionar Born aus Borneo.
- Märchen aus 1001 NachtMärchen aus 1001 Nacht
- 22. März
- Koloniale JugendgruppeKoloniale Jugendgruppe
09.10.1933: Generalversammlung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft im Dortmunder Lindenhof. Die weibliche Jugendgruppe des Frauenbundes hat inzwischen 45 Mitglieder. „In regelmäßigen Zusammenkünften wird unter ständiger Belebung der kolonialen Ziele nutzbringend genäht.“ - SomalitruppeSomalitruppe
Dortmund, 15. – 22.03.1913, Reinoldushof. „40 wilde Weiber“ bzw. Somalitruppe, 40 Personen. "Die Karawane wird in Kriegstänzen und Waffenspielen ihren einheimischen Sitten und Gebräuchen, sowie in der ostafrikanischen Hausindustrie, als: Weber, Töpfer, Holzschnitzer, Waffenschmied, Lederarbeiter, Korb- und Mattenflechter, Bäcker usw. zu besichtigen sein. Ein Häuptling mit seinem Original-Harem vervollständigt diese hochinteressante Völkerschau." - Kamerun – KyffhäuserbundKamerun – Kyffhäuserbund
22.03.1937: Der Kyffhäuserbund weihte sein neues Dienstgebäude ein. "Ein Haus der Kriegerkameradschaft und der Volksgemeinschaft im Dienst Adolf Hitlers und Deutschlands". Der persönliche Adjudant des Bundesführers, SS-Standartenführer Major a.D. von Proek hielt Vortrag über „Kreuz und quer durch Kamerun“. - Missionsfest DorstfeldMissionsfest Dorstfeld
22.03.1914: Missionsfest in der Gemeinde Dorstfeld. Ansprache von Pastor Spieker aus Barmen, Direktor der Barmer Mission. - Familienabend zu ChinaFamilienabend zu China
22.03.1914: Familienabend mit Festansprache von Pfr. Kriele aus Mengede über seine Erlebnisse in China. Veranstalter: Evangelischer Arbeiterverein, Petrigruppe.
- Koloniale JugendgruppeKoloniale Jugendgruppe
- 23. März
- "Zulukaffern" in Hörde"Zulukaffern" in Hörde
(Dortmund-) Hörde, 23. – 25.03.1884, im Saale des Herrn Cl. Dirks. „Auf ihrer Durchreise nach Berlin begriffene echte Zulu-Kaffern-Gesellschaft“, werden Konzerte veranstalten. „Die Afrikaner werden die Sitten und Gebräuche ihrer fernen Heimat vorführen und sich in unübertrefflichen Leistungen mit einer 9 Fuß langen Schlange, einer Boa constrictor produzieren, Feuer essen u. s. w.". Vorher Oberhausen-Altstaden, anschließend in Castrop-Rauxel. - Kameruner RadaukapelleKameruner Radaukapelle
23.03.1890: Dortmund, Rauchklub „Wolke“, Frühjahrskränzchen im Kölnischen Hof. Großen Beifall erntete die „Kameruner Radaukapelle“, ausgeführt von 7 Herren, ganz schwarz und in Nationaltracht. - Fremdländisches JazzgetönFremdländisches Jazzgetön
23.03.1933: Deutscher Abend im Restaurant Löwenhof, der wegen Überfüllung zeitweise geschlossen werden mußte. "Bester Beweis, daß fremdländisches Jazzgetön nicht mehr "zieht"". Stattdessen: "Weisen, die unsere Brüder hinausbegleiteten im Kampf um Deutschlands Ehre. Mit der Verpflichtung der Kapelle der SA 1/98 hat der Löwenhof einen hervorragend guten Griff getan. Unter Kapellmeister Notz, dessen schlichte, unaufdringliche Dirigentenhaltung, die ohne alle affektierten Verrenkungen ausländischer Jazzkapellmeister auskommt "… - Reichskolonialbund MengedeReichskolonialbund Mengede
23.03.1939: Werbeabend des Reichskolonialbundes Dortmund-Mengede am 23.03.1939 im Lokal Kaffsack. Pg. Becker spricht zum Thema „Unsere Kolonien und die Mandatsmächte“. Ortsverbandsleiter Pg. Löser: „Beweis, daß auch in Mengede der Ruf durchdringt, daß das an Deutschland begangene Unrecht wieder gut gemacht werden muß“. Es sei zu erwarten, daß die Zahl der Kämpfer für unsere Kolonien auch in Mengede immer größer würde. - Transvaal-KriegsfreiwilligeTransvaal-Kriegsfreiwillige
23.03.1900: Acht Dortmunder Kriegsfreiwillige machen sich heute auf den Weg nach Transvaal.
- "Zulukaffern" in Hörde"Zulukaffern" in Hörde
- 24. März
- „Aufbauwerk des Führers“„Aufbauwerk des Führers“
24.03.1936: Kampagne des Reichskolonialbundes Dortmund. „Deutschland, Deine Kolonien! Kolonien bedeuten Arbeit und Brot! Volksgenossen, gebt dem friedens- und Aufbauwerk des Führers eure Stimme.“ Reichskolonialbund, Gauverband Westfalen-Süd, Dortmund, Märkischestraße 26. - "Zulukaffern" in Hörde"Zulukaffern" in Hörde
(Dortmund-) Hörde, 23. – 25.03.1884, im Saale des Herrn Cl. Dirks. „Auf ihrer Durchreise nach Berlin begriffene echte Zulu-Kaffern-Gesellschaft“, werden Konzerte veranstalten. „Die Afrikaner werden die Sitten und Gebräuche ihrer fernen Heimat vorführen und sich in unübertrefflichen Leistungen mit einer 9 Fuß langen Schlange, einer Boa constrictor produzieren, Feuer essen u. s. w.". Vorher Oberhausen-Altstaden, anschließend in Castrop-Rauxel. - Sioux in der WestfalenhalleSioux in der Westfalenhalle
Dortmund, 24.03. - 04.04.1932, Westfalenhalle. Völkerschau mit Konzert und Vorführungen der 21 echten Sioux-Indianer und indischen Tempeltänzern. Organisator: Sarrasani. - Interessen in OstasienInteressen in Ostasien
24.03.1904: Deutsche Kolonialgesellschaft, Abteilung Dortmund. Vortrag von Herrn Wilhelmi zum Thema „Krieg zwischen Rußland und Japan und sein Einfluß auf unsere wirtschaftlichen Interessen in Ostasien“. - Flotte und KolonienFlotte und Kolonien
24.03.1900: „Die Notwendigkeit einer starken deutschen Flotte“, Vortrag von Dr. v. Weukstern aus Berlin im Lokal bei Drewermann in Dortmund-Mengede in der Versammlung des „Deutschen Flottenvereins“. 80 Lichtbilder aus dem Marineleben und dem Burenkrieg in Südafrika. - Lichtbildervortrag Ägypten Lichtbildervortrag Ägypten
24.03.1912: Lichtbildervortrag Ägypten im CVJM. Kaufmann Theismann über „Eine Reise nach dem Pharaonenlande“ - Erlebnisse unter den IndianernErlebnisse unter den Indianern
24.03.1901: Vortrag von Pastor Berthold in Dortmund über „seine Erfahrungen und Erlebnisse unter den Indianern“. - Wikinger und KolonienWikinger und Kolonien
24.03.1937: Unterhaltungsnachmittag der Abteilung IV des Reichskolonialbundes im großen Saal des Industrieklubs. Begrüßung durch die Ortsverbandsreferentin Tilla Reinhard, in der sie auf die Wikingzüge als die Anfänge aller kolonisatorischen Tätigkeit hinwies. Vortrag Direktor Dr. Tidten von der Folkwangschule in Essen über „Wikingzüge und Wikingkultur“. „Lächelnd sterben können und die Toten nicht zu sehr beklagen, entspricht dem nordischen Ethos, das wieder unser ganzes Leben formen muß.“ - China-AllianzmissionChina-Allianzmission
24.-27.03.1912: Vorträge Herr Polnick, Inspektor der China-Allianzmission aus Barmen, vom 24. bis 27. März, nachm. 4 Uhr und abends 8 ½ Uhr. Saal des christlichen Männer- und Jugendvereins, 2. Kampstr. 10. Evangelisationsvorträge für jedermann.
- „Aufbauwerk des Führers“„Aufbauwerk des Führers“
- 25. März
- "Zulukaffern" in Hörde"Zulukaffern" in Hörde
(Dortmund-) Hörde, 23. – 25.03.1884, im Saale des Herrn Cl. Dirks. „Auf ihrer Durchreise nach Berlin begriffene echte Zulu-Kaffern-Gesellschaft“, werden Konzerte veranstalten. „Die Afrikaner werden die Sitten und Gebräuche ihrer fernen Heimat vorführen und sich in unübertrefflichen Leistungen mit einer 9 Fuß langen Schlange, einer Boa constrictor produzieren, Feuer essen u. s. w.". Vorher Oberhausen-Altstaden, anschließend in Castrop-Rauxel. - Sioux in der WestfalenhalleSioux in der Westfalenhalle
Dortmund, 24.03. - 04.04.1932, Westfalenhalle. Völkerschau mit Konzert und Vorführungen der 21 echten Sioux-Indianer und indischen Tempeltänzern. Organisator: Sarrasani. - Zeppelin OrientfahrtZeppelin Orientfahrt
25.03.1929: Kolonialkriegerverein Dortmund. Vortrag über die Orientfahrt des Zeppelin im Ersten Weltkrieg (Palästina, Syrien) - Koloniale FrüchteKoloniale Früchte
25.03.1936: Sonderschau tropischer Früchte im Naturwissenschaftlichen Museum in der Balkenstraße. „Noch eine andere wichtige Aufgabe hat die Sonderschau, die nämlich, den kolonialen Gedanken wieder wachzurufen und in weite Kreise der Bevölkerung zu tragen. Deutschland braucht Kolonien. Aus den Bildern im Flur und den Zusammenstellungen kolonialer Erzeugnisse, die das Museum der Freundlichkeit der hiesigen Stelle des Reichskolonialbundes verdankt, mag jedem diese Notwendigkeit klar werden.“ - Reichskolonialbund KirchhördeReichskolonialbund Kirchhörde
25.03.1939: Reichskolonialbund, Ortsverband Dortmund-Kirchhörde. Kolonialabend bei Schlotjunker in Kirchhörde, Hagener Straße 411. Es spricht der Geschäftsführer des Gauverbandes Westfalen-Süd Pg. Schmitz in einem Lichtbildervortrag über „Unsere koloniale Forderung“. Eingeladen sind auch die Mitglieder der Partei und der NS-Frauenschaft. - Reichskolonialbund HoeschReichskolonialbund Hoesch
25.03.1939: Ortsverband Dortmund-Hoesch des Reichskolonialbundes veranstaltet Kolonialabend in Dortmund-Scharnhorst im Saal Alberts. „Redner war der Kamerunkämpfer Wilshaus. Dieser erzählte von seinen Erlebnissen im afrikanischen Busch und schilderte die Kämpfe während des Krieges. Abschließend betonte der Redner, daß die Rückgewinnung der Kolonien für unser deutsches Volk Lebensnotwendigkeit sei“. Tanzsolis, Vorträge der Opernsängerin, Humorist, anschließend Musik und Tanz. - Der MarokkohandelDer Marokkohandel
25.03.1912: „Die Weltstellung des Deutschen Reiches nach dem Marokkohandel“. Veranstaltung des Alldeutschen Verbandes.
- "Zulukaffern" in Hörde"Zulukaffern" in Hörde
- 26. März
- Sioux in der WestfalenhalleSioux in der Westfalenhalle
Dortmund, 24.03. - 04.04.1932, Westfalenhalle. Völkerschau mit Konzert und Vorführungen der 21 echten Sioux-Indianer und indischen Tempeltänzern. Organisator: Sarrasani. - Kriegerverein BövinghausenKriegerverein Bövinghausen
26.03.1927: Versammlung des Kriegervereins Dortmund-Bövinghausen. "Vortrag eines Kameraden, der vor dem Weltkrieg 9 Jahre in Deutsch-Südwestafrika Soldat war. Er schilderte Land und Leute und gab einige Bilder aus den Kämpfen gegen die Eingeborenen." - Sarrasani mit SiouxSarrasani mit Sioux
26.03. bis 04.04.1932: "Sarrasani" in der Westfalenhalle, von 9.30 bis 1 Uhr große Tier- und Völkerschau mit Konzert und Auftreten der 21 echten Sioux-Indianern. - Chinesische KommissionChinesische Kommission
26. - 27.03.1906: Besuch der "Chinesischen Spezial-Mission" in Dortmund - BuddhismusBuddhismus
26.03.1906: „Der Kampf zwischen Buddhismus und Christentum in Japan nach dem mandschurischen Kriege“. Veranstaltung des prostestantischen Missionsvereins mit Dr. Fobbe.
- Sioux in der WestfalenhalleSioux in der Westfalenhalle
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